| Aktuell: Brückenschlag Brasilien |
| Montag, den 23. November 2009 um 13:53 Uhr |
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Es fehlt immer an Wasser!
Seit über 20 Jahren wird Padre Gereon von unserer Gemeinde durch Kollekten, Basarerlöse, Einzelspenden und Fürbitten unterstützt. Er gehört zu den fünf Missionspartnern unserer Gemeinde. Sein deutsches Zuhause ist Henstedt-Rhen bei Bruder und Schwägerin. Er ist nicht nur Theologe, der Menschen von dem christlichen Glauben In seinem aktuellen Rundbrief schreibt er: „Völlig überraschend war die Honigernte. In den ersten drei Monaten der Regenzeit arbeiteten die Bienen wie in Panik. Wir konnten die Honigmenge – über 250 Tonnen! – kaum schnell genug transportieren, lagern und aufbereiten. Und da unser Honig seit Anfang des Jahres das Bio-Zertifikat hat, gibt es auch viel bessere Preise! In diesem Jahr hat es wieder kaum oder zur falschen Zeit geregnet, so dass eine Ernte ausbleibt. Wenn die Feuchtigkeit nicht ausreicht, geht die Saat nicht auf, und es muss neu gepflanzt werden. Einige Bauern machten das viermal hintereinander. Die Staubecken und Zisternen sind fast leer. So sieht man sie nun wieder zu allen Tageszeiten auf den sandigen Wegen: die einachsigen Pferdekarren mit vielen kleinen Wasserbehältern auf der Fahrt zu Brunnen mit spärlichem Wasserausstoß und für Menschen ungenießbarem Wasser. Das Kleinvieh dieser Bauern schafft die langen Wege nicht, also muss das Wasser herbeigekarrt werden. In dem am härtesten betroffenen Gebiet, das etwa 200 km2 groß ist, haben wir zehn zentral gelegene Punkte bestimmt, an denen Wasser bereitgestellt wird. Dafür benutzen wir 10.000 Liter fassende Fiberglas-Behälter, die zur Hälfte im Boden versenkt werden. Wir wollen diesen Weg freudig weitergehen. Er ist noch weit. Aber wir sind noch lange nicht müde.“
Den kompletten Rundbrief finden Sie im Vorraum der St. Petrus Kirche oder unter |